BE. HERE. NOW.

Wer wir sind

Das Würzburger Improtheaterfestival ist eines der größten Events der Improvisationstheater-Szene in Europa und ein fester Bestandteil der Kulturlandschaft Würzburgs. Was als wagemutiges Experiment begann, wurde zu einer etablierten und international bekannten Veranstaltung. 2002 veranstaltete "Der Kaktus - Improvisation und Theater" zusammen mit dem Jugendkulturhaus Cairo erstmals das Würzburger Improtheaterfestival, welches inzwischen in der Verantwortung des Würzburger Improtheaterfestival e. V. liegt.



Unsere Idee

Auf dem Festival bekommen jährlich etwa einhundert ImprotheaterspielerInnen aus Europa und der Welt die Möglichkeit, sich bei internationalen Profis weiterzubilden. Auf zahlreichen Würzburger Kulturbühnen wird außerdem die ganze Bandbreite des improvisierten Theaters präsentiert. So ist alles dabei, von Experimenten und Theaterbegegnungen in klassischen und neuen Formaten, bis hin zur Präsentation der Crème de la Crème der internationalen Improtheater-Szene.



Unsere Inspiration

Ganz gleich wie groß die Unterschiede innerhalb der Konzepte, Ideen und Spielweisen beim Festival auch sein mögen, allen gemein ist die Faszination am Improvisieren, an der Lebendigkeit und der Risikofreude dieser Theaterform. Die Zuschauer sind im Moment des Entstehens dabei, beim Kämpfen um das Gelingen, beim Scheitern und beim Erfolg der Schauspieler. So entstehen Szenen, Figuren, Geschichten vor den Augen der Darsteller und Zuschauer - nur für den Moment - bevor sie unwiederholbar und unkonserviert wieder im Kosmos verschwinden...

Code of Conduct

Wir haben einen kurzen Verhaltenskodex entwickelt, um sicherzustellen, dass sich alle beim Festival wohl und sicher fühlen und das meiste aus dieser intensiven Zeit mitnehmen können. Wenn ihr den Kodex lest, bekommt ihr einen Eindruck von unserer Festival Philosophie und unseren Werten.

 

Die folgenden Leitlinien sollen helfen, dass sich jeder in einem sicheren Umfeld auf gutes Arbeiten fokussieren kann, um so das Meiste aus dem Workshop mitzunehmen.

Ein sicheres Umfeld schaffen
Wenn wir den persönlichen Raum anderer Teilnehmer*innen respektieren (indem wir uns gegenseitig nicht grob behandeln oder hart anfassen), wenn wir auch uns selbst nicht unnötig gefährden und vorsichtig mit Requisiten, Stühlen und Möbeln umgehen, stellen wir sicher, dass sich alle wohl fühlen und auf das gemeinsame Arbeiten konzentrieren können.

Darauf verzichten, grundlos anstößige Inhalte in den Workshop einzubringen
Wir denken, dass Workshops durchaus den Raum bieten, Grenzen zu testen und sich eingehend mit herausfordernden/schwierigen Inhalten zu befassen. Wir denken allerdings auch, dass jede*r Teilnehmer*in dafür verantwortlich ist, solche Inhalte nur dann einzubringen, wenn sie der Arbeit zugute kommen und trotzdem achtsam mit den Bedürfnissen aller Teilnehmer*innen umgegangen wird. Solche Inhalte sollen nicht für das reine persönliche Vergnügen eingebracht werden. Teilnehmer*innen, die wiederholt unwillkommene Inhalte einbringen, nachdem bereits darüber gesprochen wurde, können vom Workshop ausgeschlossen werden. 

Verantwortung übernehmen
Wenn du eine Szene spielst/siehst, bei der du dich unwohl fühlst oder bemerkst, dass für jemand anderen ein Problem entsteht, bitte fühle dich frei, diese Bedenken zu äußern. Die allgemeine Verantwortung dafür, dass sich alle wohl und sicher fühlen, liegt bei dem*der Workshopleiter*in. Aber wenn du im Zweifel deine Bedenken aussprichst, sorgst du mit für eine sichere Atmosphäre, in der alle eine gute Zeit haben und sich auf das gemeinsame Arbeiten konzentrieren können.

 

Die folgenden Leitlinien sollen dazu beitragen, dass du, deine Gruppe und alle anderen, die in eure Show involviert sind, das Meiste aus der Performance mitnehmen können.

Sagt uns, was ihr braucht
Wenn ihr uns sagt, was ihr für eure Show braucht, helfen wir euch gerne dabei, dass sie ein Erfolg wird. Wollt ihr unkonventionelle oder riskante Dinge ausprobieren, die wir im Voraus mit dem Spielort abklären müssten? Wünscht ihr euch eine aufwändigere Kulisse für eure Show? Ihr benötigt noch eine*n extra Spieler*in? Wenn wir früh genug Bescheid wissen, können wir versuchen, diese Dinge möglich zu machen oder euch rechtzeitig wissen lassen, falls etwas nicht umsetzbar ist. So könnt ihr euch ganz auf die Show konzentrieren, wenn ihr sie beim Festival den Zuschauer*innen präsentiert.

Prüfen, was ihr auf die Bühne bringen wollt
Wir sehen uns als eine Plattform, die Künstler*innen ermutigt, zu erforschen, was alles möglich ist und Grenzen zu testen. Wir denken, dass Impro-Shows herausfordernde oder sogar anstößige Themen beinhalten können. Wir denken allerdings auch, dass es in der Verantwortung der einzelnen Performer*innen liegt, sicherzustellen, dass solche Themen einem Zweck oder einem höheren Ziel  dienen und nicht nur aus reiner Provokationsfreude eingebracht werden.

Sich gegenseitig respektieren
Wir stehen für ein wohlwollendes Umfeld, indem aufeinander Rücksicht genommen wird. Das gilt für alle, von Mitspieler*innen, bis zu ehrenamtlichen Helfer*innen und Theatermitarbeiter*innen, die dafür sorgen, dass die Shows und das Festival überhaupt stattfinden können. Vor allem gilt dies für unsere Zuschauer*innen. Wenn ihr das Publikum direkt in eure Shows einbeziehen möchtet, bitte stellt sicher, dass sie sich körperlich und emotional sicher fühlen, sodass sie eine Erfahrung machen, an die sie gerne zurück denken.

 

Die folgenden Leitlinien sollen helfen, ein sicheres Umfeld zu schaffen, in dem konstruktiv gearbeitet werden kann. Es kann durchaus sein, dass die Umsetzung dieser Leitlinien von Workshop zu Workshop unterschiedlich aussieht. Die folgenden Prinzipien sind uns sehr wichtig. Du kannst jedoch immer gerne auf uns zukommen, falls du etwas anders angehen möchtest.

Ein körperlich sicheres Umfeld schaffen
Wenn du darauf achtest, dass die Teilnehmer*innen gegenseitig ihren persönlichen Raum respektieren (indem du eingreifst, wenn sie einander grob behandeln, hart anfassen oder sich selbst in Gefahr bringen, etc.) und auch selbst den persönlichen Raum der Teilnehmer*innen respektierst, fühlen sich alle sicher und können sich auf das gemeinsame Arbeiten konzentrieren.

Ein emotionales/persönliches Umfeld schaffen
Wir glauben, dass die Teilnehmer*innen das Meiste aus dem Festival mitnehmen können, wenn sie sich emotional gut aufgehoben fühlen, was heißt, ihr bestes Interesse im Sinn zu haben und sich ihnen gegenüber sowohl innerhalb als auch außerhalb des Workshops angemessen zu verhalten.

Innerhalb des Workshops bedeutet das auch, einzugreifen, wenn unangemessene Inhalte eingebracht werden, wie beispielsweise die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Identität oder sexuelle Gewalt. Wir verstehen, dass diese Themen Teil des Workshopkonzepts sein können. Deshalb liegt es in der Verantwortung der*s Workshopleiters*in, zu entscheiden, wann diese Inhalte der Arbeit zugute kommen und wann sie eine Grenze überschreiten und Teilnehmer*innen sich unwohl und/oder unwillkommen fühlen.

Teilnehmer*innen, die diese Grenze wiederholt überschreiten, können aufgefordert werden, einen Teil des Workshops auszusitzen oder sich für eine Weile außerhalb des Workshops abzukühlen. Wenn du befürchtest, dass deren weitere Beteiligung am Workshop für Unsicherheit in der Gruppe sorgt, komme bitte auf das Organisations-Team zu, das sich um die weitere Handhabung kümmert.

Bedenken ernst nehmen
Manchmal werden Teilnehmer*innen mögliche kritische Themen vor dir bemerken oder Dinge ansprechen, die für sie persönlich problematisch sind. Wenn du diese Bedenken aufnimmst und einen offenen Raum für Teilnehmer*innen schaffst, können alle das Meiste aus dem Workshop mitnehmen.

Postscript

Unser Festival lehnt Belästigungen jeder Art ab. Wenn dir das Verhalten einer Person unangenehm ist – gegenüber dir oder jemand anderem – oder du irgendwelche Beschwerden oder Bedenken hast, bitte lass es uns wissen. Miriam Stahl und Christoph Röseler stehen dir stellvertretend für das Festival jederzeit als Ansprechpartner*innen zur Verfügung. Du kannst auch mit jeder anderen Person des Festival-Teams sprechen oder auf eine*n Ehrenamtliche*n zukommen, der*die die Angelegenheit so schnell es geht an uns weitergeben wird.

 

Mehr als nur ein Festival ...

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